Tai Chi Chuan

Wer Tai Chi Chuan übt, wird geschmeidig wie ein Neugeborenes, kraftvoll wie ein Holzfäller und gelassen wie eine Weise.

(chinesisches Sprichwort)

Tai Chi Chuan ist eine Kampfkunst die uns helfen kann unsere inneren Kämpfe zu bestehen.

(Ljiljana Müller-Konter)

Es ist Gesundheitspflege, Meditation in der Bewegung und sanfte Kampfkunst zugleich.

Tai Chi Chuan besteht aus einer festgelegten Folge von fließenden, weichen, ineinander übergehenden Bewegungen, genannt "DIE FORM".

Der Körper lernt dabei Geschmeidigkeit ohne Anstrengung, sicheren Stand in der Bewegung und Kraft aus der Entspannung. Der Atem wird durch die Art der Bewegung allmählich wie von selbst tief, ruhig, fließend und lang.

Diejenigen, die weiterlernen wollen, finden Spezialkurse, die jeweils einen bestimmten Aspekt vertiefen wie z. B. Formanwendung, Push-Hands, Tai Chi Boxen, oder das Training mit Übungsgeräten wie Schwert, Säbel, Fächer oder Stock.

Was bietet Tai Chi Chuan?

  • ganzheitliche Gesundheitsübungen
  • Schulung des Körperbewusstseins
  • Meditation in Bewegung
  • sanfte aber effektive Art der chinesischen Kampfkunst

Sie lernen:

  • eine bessere Stand und Gleichgewicht auch im Alltag zu gewinnen
  • natürlich und gesund zu atmen
  • in der Bewegung zu entspannen
  • richtige und energiesparende Körperhaltung
  • dass die Kraft in der Ruhe liegt...
  • dass traditionelle Kampfkunst nichts mit Gewalt zu tun hat...

Gesundheit

wird in China seit jeher als natürliche Gesundheit verstanden, d.h. die Kräftigung des Körpers und seiner Abwehrkräfte auf natürliche Weise, um ihn gegen Krankheiten zu schützen. Unzählige medizinische Untersuchungen in China haben die gesundheitsfördernden Aspekte des Tai Chi Chuan aufgezeigt. Es kann u.a. zu natürlicher Tiefatmung mit ihren leistungssteigernden Effekten führen und Blutdruck- und Gelenkschwierigkeiten positiv beeinflussen. In China wird Tai Chi Chuan als Gesundheitsvorsorge staatlich anerkannt und gefördert.

Die äußeren Bewegungen des Tai Chi Chuan sind gekennzeichnet durch ihre langsame, fließend-rhythmische und entspannte Ausführung, die alle Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen gleichmäßig beanspruchen, ohne bestimmte Strukturen durch extreme Bewegungen zu überfordern oder fehl zu belasten. Da die Bewegungen vom Becken (dem unteren Dantian) ausgehen und sich fortwährend der Rumpf und das Kreuz im Mittelpunkt der Bewegungsausführung befinden, wird die Wirbelsäule stabilisiert, Bandscheibenschäden minimiert und der Einfluss auf das Meridiansystem (das ist das Energieverlaufssystem, durch das das Qi fließt) bewusst gesteuert.

Hierdurch entsteht eine enge Beziehung zu seelischen Vorgängen, die eine größere Harmonie des gesamten Körpers und Körperempfindens mit sich bringt. Die sich im Laufe der Zeit einstellende tiefe Bauchatmung begünstigt die Beruhigung des vegetativen und zentralen Nervensystems und fördert das daraus entstehende Gefühl von Entspannung, Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

Entspannen des Körpers heißt, die Muskulatur bei aufrechter Körperhaltung so locker zu lassen, dass alle schwerfällige Kraft (die aus angespannter Muskulatur resultiert) in die Fußsohlen und den Boden sinken kann.

Entspannen des Geistes heißt, ruhig und still zu werden und zur eigenen Mitte zu finden.

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